26. Stuttgart-Lauf - Rückblick

Bestes Laufwetter, tolle Stimmung und reibungsloser Ablauf im NeckarPark – Stuttgart läuft entspannt am Wahlsonntag. Hier ziehen wir unser Fazit zum 26. Stuttgart-Lauf.

+++ Knapp 16.000 Anmeldungen – fast 14.000 im Ziel +++ Stuttgart erläuft 15.000 Euro für den Schlupfwinkel +++ Kaum Einsätze für Polizei und DRK

Das Fazit zum 26. Stuttgart-Lauf fällt, mit einem kleinen Makel, durchweg positiv aus. „Tolle Stimmung am Samstag, hervorragendes Laufwetter am Sonntag und eine top Orga-Leistung an beiden Tagen“, eigentlich könnte WLV-Präsident Jürgen Scholz vollauf zufrieden sein. Wären da nicht die Meldezahlen, die ihm eine kleine Träne ins Auge treiben. „Leider ist der Halbmarathon im Vergleich zum Vorjahr um rund 700 Läuferinnen und Läufer schwächer geworden. Das schmerzt uns, denn das Orga-Team legt sich hier jedes Jahr auf’s Neue voll ins Zeug, um herausragende Lauf-Bedingungen zu schaffen – und das allen Widrigkeiten zum Trotz. Da ist es einfach schade, wenn die entsprechende Resonanz fehlt“, so der WLV-Chef.

26. Stuttgart-Lauf zwischen VfB-Relegation, Final-4 und Wahlsonntag

Vieles kam zusammen am außergewöhnlichen Stuttgart-Lauf-Termin 2019. „Wir mussten einige Koordinationsaufgaben lösen. Es ist definitiv nicht einfach ein so großes und aufwendiges Event wie den Stuttgart-Lauf fünf Wochen früher zu veranstalten und den angestammten Termin zu verlassen“, sagt Organisations-Chef Gerhard Müller. Gegen zwei Schwierigkeiten musste sein Team dabei vorrangig ankämpfen: „Einerseits liegen auf neuen Terminen andere Veranstaltungen, von denen man im Vorfeld zum Teil auch noch nichts weiß. Auf der anderen Seite haben die potenziellen Läufer den Termin auch nicht präsent vor Augen – anders als den bereits gelernten Termin“, erläutert Müller die Schwierigkeiten.

Im Endeffekt sind darauf aber auch die zurückgegangenen Meldezahlen zurückzuführen: Wahlsonntag, zahlreiche Konfirmationen, Final-4 in der Porsche-Arena, Weinwanderung entlang des Neckars – zu viele Veranstaltungen, um dem Stuttgart-Lauf das erhoffte Vorjahresergebnis zu bescheren. Dazu viele neue Baustellen im NeckarPark und die VfB-Relegation, die das Orga-Team vor gewaltige Herausforderungen stellte. „Es gab nichts wofür wir keine Lösung gefunden hätten, dennoch: es war eine Herkules-Aufgabe für uns. Wir sind froh, dass letzten Endes alles wunderbar funktioniert hat und wir von einem reibungslosen Ablauf sprechen können. Gleichzeitig freuen wir uns, dass der Stuttgart-Lauf-Termin 2020 wieder auf Ende Juni liegt“, beteuert der erleichterte Projektleiter Gerhard Müller.

AOK Kid’s Day lockt über 5.000 Kinder an die Strecken

Rein zahlenmäßig legte der AOK Kid’s Day ganz im Gegensatz zum Halbmarathon deutlich zu. Über 700 angemeldete Kinder mehr als gegenüber dem Vorjahr zählten die Veranstalter und sind diesbezüglich sehr glücklich. „Das ist wirklich ein tolles Ergebnis und eine Bestätigung, dass wir mit dem Kid’s Day auf dem richtigen Weg sind“, freut sich WLV-Präsident Scholz. Beim AOK Kid’s Day starten die Kleinsten zusammen mit ihren Eltern (oder auch ohne ihre Eltern), bevor alle anderen Kinder nach Altersklassen verteilt auf die verschiedenen Distanzen gehen. Dazu gehen beim AOK Handbike-Minimarathon rund 30 Handbike-Kids und beim AOK Kid’s Inline rund 100 Kinder auf Inline-Skates an den Start. „Der Kid’s Day ist ein wirklich rundes Bewegungsprogramm für Kinder von 0 bis 14 Jahren. Die Begeisterung steht den Jungs und Mädchen spätestens am Start ins Gesicht geschrieben und überwiegend alle laufen auch mit einem Lächeln in die Mercedes-Benz Arena ein und freuen sich auf ihre Medaille im Ziel“, so Scholz. Aufgrund der Bauarbeiten im NeckarPark und des parallel zum Stuttgart-Lauf stattfindenden Handball-Turniers musste der komplette Startbereich von der Benzstraße auf die Mercedesstraße verlegt werden. „Vor allem in diesem Bereich wussten wir nicht, was auf uns zukommt. Letzten Endes hat sich die Verlegung des Startbereichs auf die Mercedesstraße aber als Glücksfall herausgestellt. Der Ablauf der Starts und die Verteilung der Kid’s auf die Startblöcke verlief einwandfrei und auch die Nähe des Starts zur Arena war vor allem für die Eltern und Begleiter von Vorteil. Wir gehen heute davon aus, dass dieser Ablauf 2020 beibehalten wird“, sagt Orga-Chef Müller.

15.000 Euro gehen an den Schlupfwinkel Stuttgart

Und noch etwas sehr Positives gibt es, worüber zu sprechen ist und worauf man sehr stolz ist am Ende des 26. Stuttgart-Laufs. "Mit der Spendenaktion beim 26. Stuttgart-Lauf sind wir mehr als zufrieden. Über 3.500 Läuferinnen und Läufer sind zu Gunsten des Schlupfwinkels Stuttgart durch das Sparda-Spendentor gelaufen. Natürlich hatten wir auch ein Sparda-Team vor Ort, das tatkräftig mitgelaufen ist oder angefeuert hat, so dass wir am Ende die erzielte Spendensumme auf 15.000 € verdoppeln und aufrunden konnten", sagt Martin Hettich, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Bereits im Vorfeld des Stuttgart-Laufes konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an das Kinder- und Jugendhospiz spenden, abgerundet wurde die gemeinsame Aktion von WLV und Sparda-Bank durch das Spendentor auf der Stuttgart-Lauf-Strecke kurz vor dem Eingang zur Arena. „Auch wir sind sehr glücklich, dass es letztendlich eine so große Spendensumme geworden ist – unser Dank geht an alle, die ihren Teil dazu beigetragen haben. Der Schlupfwinkel kann dieses Geld sicher sehr gut gebrauchen“, betont WLV-Präsident Jürgen Scholz.

Runde Sache – kaum Einsätze für Polizei und DRK

Eine überaus gelungene Veranstaltung war der 26. Stuttgart-Lauf auch für die Kolleginnen und Kollegen vom DRK und der Polizei. „Man hat den Eindruck, dass unsere intensive Aufklärungsarbeit sowohl in die Richtung „Abschleppvorgänge“, als auch in die Richtung „gesundheitsverträgliches Laufen“ langsam aber sicher Früchte trägt“, freut sich Orga-Leiter Müller. So vermeldete das Rote Kreuz ein „ruhiges Wochenende mit 5 folgenlosen Krankenhaus-Fahrten und überschaubaren 35 Kleineinsätzen vor Ort“ und auch die Polizei verbuchte mit lediglich 55 Abschleppvorgängen erneut weniger Fahrzeug-Umsetzungen als im Jubiläumsjahr 2018.

Nun starten die Vorbereitungen auf den 27. Stuttgart-Lauf 2020. „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf – wir nehmen das Feedback der Teilnehmer, unsere eigenen Eindrücke vom Veranstaltungs-Wochenende und die Rückmeldungen von Sponsoren, Ausstellern und Partner in unsere Überlegungen mit auf und los geht’s mit Schwung und Elan Richtung 2020“, sagt Müller.

Und jetzt?

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Und Termin für 2020 vormerken: 27./28. Juni, nächstes Jahr also wieder traditionell am letzten Juni-Wochenende. Wir freuen uns jetzt schon wieder auf euch!

 

 

 

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